RetroTINK-6X CE – Flagship-Bildverarbeitung, 1440p-Preis
Der RetroTINK-6X CE ist kein abgespeckter Kompromiss – er ist ein vollwertiger Analog-Upscaler, der die gleiche 12-Bit-Linear-Light-Pipeline nutzt wie der viermal so teure RetroTINK-4K Pro. Das bedeutet: exzellente Farbgenauigkeit, echte CRT-Effekte per HDR10 und minimaler Input-Lag – alles in einem kompakten Gerät für den Entry-Level-Markt. Wenn du eine 1440p-Monitor hast und analoge Konsolen spielst, ist der 6X CE schlicht die beste Wahl im gesamten RetroTINK-Lineup.
Ausgabeauflösungen
Der 6X CE gibt nativ in 2560×1440p60 aus und nutzt dabei den vollen 300-MHz-Pixeltakt von HDMI 1.4b. Das 1440p-Signal entsteht echtnativ – kein Pixel-Doubling, kein Overclocking-Trick. Wer einen 4K-TV hat, kann alternativ auf 1920×1080p120 umschalten und so von Black-Frame-Insertion und höherer Bewegungsklarheit profitieren. Außerdem gibt es einen speziellen 3840×1080p60-Modus („Quasi-4K“), der für detaillierte CRT-Aperture-Grille-Masken und Shadow-Masks mehr horizontale Auflösung bereitstellt.
CRT-Simulation & HDR10
Das ist der Grund, warum Retro-Enthusiasten diese Geräte kaufen: Der 6X CE simuliert das Aussehen eines echten CRT-Fernsehers – und zwar weit über einfache Scanlines hinaus. Dank echtem HDR10-Output kann das Gerät die volle Helligkeit moderner OLED- und HDR-Panels nutzen, um die Helligkeit von CRT-Phosphoren authentisch nachzubilden. Auf einem SDR-Panel wäre das nicht möglich, ohne entweder das Bild abzudunkeln oder Highlights auszubrennen.
- Energy Conservation Scanlines: Gesamthelligkeit bleibt beim Zuschalten von Scanlines konstant
- Spatial Redistribution Masks: Shadow Masks und Aperture-Grille-Simulation (wie Sonys alte Trinitron-Röhren)
- Variable MPRT Black Frame Insertion (BFI): Deutlich schärfere Bewegungsdarstellung
- Fertige CRT-Profile von Community-Legenden wie Wobbling Pixels und FirebrandX sowie kompatibel mit RT4K-Profilen (z.B. Kuros HDR-CRT-Modell-Simulationen)
Eingaenge & Kompatibilitaet
Der 6X CE ist ein rein analoges Gerät – und das ist bewusst so. Es unterstützt praktisch jedes analoge Videoformat, das du dir vorstellen kannst: Von Composite-Klinkensignalen des Atari über SCART-RGB des SNES bis hin zu YPbPr-Component des GameCube oder PS2. NTSC, PAL, PAL-60 und SECAM werden alle unterstützt. Wer hingegen einen HDMI-Eingang braucht (z.B. für moderne Konsolen oder den Framemeister), muss zum RetroTINK-4K CE greifen.
- HD15/VGA: RGBHV, RGBS, RGsB, YPbPr, S-Video, Composite
- SCART: RGBS, RGsB, YPbPr, S-Video, Composite
- Rear RCA: YPbPr, RGsB, Composite
- Front Composite & Front S-Video
- Analoger Audioeingang bis 192 kHz / 24-Bit mit Gain-Kontrolle
- Optischer TOSLINK-Audioeingang (2-Ch LPCM oder komprimiertes Surround)
- Audio- und Videoeingang können unabhängig voneinander gewählt werden
Bildverarbeitung im Detail
Unter der Haube steckt eine 12-Bit-Linear-Light-Pipeline – dieselbe Technologie wie im RetroTINK-4K. Das minimiert Quantisierungsfehler bei der Hochskalierung und ermöglicht präzise Farbkorrektur nach Rec. 709, Rec. 2020 oder sRGB. Zusätzlich gibt es VRR-Flag-Injection (VESA und Freesync), optionales Deep Color, Gen Lock und Frame Lock Sync-Modi sowie vollständig gepufferte Videoverarbeitung (kein Aussetzer bei Input-Wechsel). Motion-Adaptive De-Interlacing per FPGA verhindert Artefakte bei interlaced Quellen wie PS2 oder DVD komplett – deutlich besser als günstigere Lösungen. Custom Modelines sind per Textdatei auf der SD-Karte möglich.
Lieferumfang
- RetroTINK-6X CE Gerät
- SD-Karte mit vorinstallierter Software und Profilen
- microSD-zu-USB-Reader (nur bei Launch-Einheiten)
Das Benutzerhandbuch wird im RetroTINK Wiki gepflegt und regelmäßig mit neuen Features aktualisiert.